Buchtest - Der Grimm von Perkeo | Zauberbuch

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Produktinformationen "Buchtest - Der Grimm von Perkeo | Zauberbuch"

Buchtest - Der Grimm von Perkeo

Anfang der 90er Jahre, als ich selbst noch Buchtests zeigte, indem ich mir Zahlen zurufen ließ, aus denen dann Seitenzahl und Wortstelle abgeleitet wurden, sah ich in Auerbachs Keller Toni Forster mit einem englischen Buchtest, der mich sprachlos machte. Bei der Suche nach einer Lösung wurde „Buch I“ geboren, ein Buchtest mit drei Fotobüchern, in denen kein einziges Foto war. Obwohl er schon nach 8 Monaten ausverkauft war, hielt ich mich natürlich an die versprochene Limitierung und legte ihn nie wieder auf. Ich selbst präsentierte ihn fast 20 Jahre bei nahezu jedem Auftritt. In dieser Zeit kamen viele Idee und Gedanken dazu. 2011 war die Zeit reif für eine neue verbesserte Version, in der die Erfahrung aus dieser Zeit einfloss, die Codierungsprinzipien wie nie zuvor weiterentwickelt und mit neuen Varianten ergänzt wurden. Der „Grimm“ wurde geboren, verdrängte von einem Tag auf den anderen „Buch I“ aus meinen eigenen Auftritten und wurde an seiner Stelle mein ständiger Begleiter. Soviel zur Vorgeschichte.

 

Mit diesem Buch / diesen Büchern sind verschiedene Effekte möglich. Je nach Art des Auftritts habe ich mich aus diesem Canon für nur einen Effekt bis zu einem ganzen, zusammenhängenden Act entschieden.

 

1 Das erste Wort

Ein Zuschauer soll in dem Buch blättern und sich dann für irgendeine Seite und auf dieser Seite für einen Absatzanfang entscheiden. Auf das erste Wort dieses Absatzes soll er sich konzentrieren und es beim Lesen Buchstabe für Buchstabe auf den Fußboden stampfen. (Wenn Sie kein Freund solcher skurrilen Szenen sind, geht es natürlich auch telepathisch seriöser…) Aber dieser erste Übertragungsversuch wird zum Fehlschlag, weil das übertragene Wort zu banal war – erklären Sie. Er soll seinen Satz in Gedanken einfach weiter lesen bis zum ersten Hauptwort und .. wenn er jetzt beim ersten Buchstaben aufstampft, nennen Sie sofort den Buchstaben, an den er dabei denkt, und buchstabieren beim weiteren Stampfen dieses Wort korrekt mit – denn Sie kennen es bereits und – nein, es ist nicht forciert und nein, Sie fischen nach keinem einzigen Buchstaben..

 

2 Der nächste Satz

Nach dem Erfolg, über den Sie schon eine verhaltene Begeisterung an den Tag legen, wollen Sie mehr. Der Zuschauer soll weiterlesen. Den nächsten kompletten Satz an der Stelle, die er wählte. Und während er den in Gedanken liest, zitieren Sie diesen Satz, langsam und stückweise, Wort für Wort oder in einem Zug, wie es Ihnen besser gefällt. (Wieder keine Force, wieder kein Fischen!)

 

3 Das freie Hauptwort

Der erneute Erfolg macht Sie noch mutiger. Der Zuschauer soll irgendeine (andere) Seite aufschlagen und irgendwo ein Hauptwort suchen, ein längeres, damit es schwieriger wird, mehr als sechs Buchstaben jedenfalls, aber keine Ortsangaben oder Eigennamen, weil daran zu viel unterschiedliche historische oder persönliche Vorstellungen hängen, die so etwas kaum gedanklich übertragbar machen.

Und auch dieses Wort nennen Sie. Hier müssen Sie allerdings einen Buchstaben erfischen.

 

4 Der Atem des Springinsfeld

Ein Zuschauer stoppt den Vorführenden beim Durchrauschen des Buches. Der schlägt es an der Stoppstelle auf und hält es dem Zuschauer hin, der sich die Seitenzahl merken soll und ein Wort, das ihm besonders in die Augen fällt. Das Buch wird geschlossen und dem Zuschauer übergeben. Nach der kurzen Beschreibung eines historischen Gauklerkunststücks soll er das Buch selbst durchrauschen und dabei zwischen die Blätter pusten. Wenn er jetzt die gemerkte Seite wieder aufschlägt, fehlt nicht nur dass gemerkte Wort, sondern der ganze Absatz…. Er hat ihn herausgepustet.

 

5 Der Plauder-Tarot

Der Vorführende erzählt von der Äbtissin aus dem Buch und davon wie sie von Gauklern den Tarot gelegt bekommt, präsentiert ein Tarotspiel und lässt es von einem Zuschauer mischen. Direkt nach dem Mischen soll er die obersten fünf Karten an fünf weitere Zuschauer seiner Wahl verteilen. Jeder soll sich seine Karte merken. Der erste Zuschauer sammelt die fünf Karten wieder ein, mischt sie und steckt sie einzeln an unterschiedlichen Stellen in das Buch, das so zu einem Unikat wird, denn dieses Buch mit fünf Zufallskarten darin, die den Mitspielern bekannt sind, gibt es kein zweites Mal!

Ich habe an dieser Stelle immer ein Stethoskop aus der Ablage geholt. „Schwestern-Stethoskope“ sind recht preiswert zu bekommen, aber natürlich geht auch ein Hörrohr oder ein dazu umfunktionierter Trichter. Damit habe ich dann das Buch abgehört und nacheinander verkündet welche Karten darin liegen und auf welcher Seite! Jedes Mal schlägt der entsprechende Zuschauer das Buch auf und findet an der genannten Stelle seine Karte.

 

6 Das Geheimnis der Äbtissin

Der letzte Zuschauer schlägt als Höhepunkt das Kapitel auf, das davon erzählt, wie eine Äbtissin den Tarot legt. Und dort stehen im gedruckten Text, den Grimmelshausen vor über 300 Jahren geschrieben hat, exakt die fünf Karten, die der Zuschauer ermischte und verteilte…

 

Was müssen Sie können dazu bzw. lernen: 

Zu 1. müssen Sie 12 Worte auswendig lernen, für die gute Memo-Hilfen angeboten werden. Ich garantiere Ihnen, dass das sehr schnell und einfach erledigt sein wird.

Zu 2. sind es entsprechend 12 Sätze. Das braucht dann natürlich schon etwas mehr. Aber was für ein Effekt! Es lohnt sich wirklich. Ich selbst habe seinerzeit auf einer Fahrt nach Heidelberg die ersten 6 memoriert und auf der Rückfahrt die zweiten 6. Das Auffrischen danach vor den Auftritten war immer ein Kinderspiel. Aber natürlich können Sie auch jederzeit einen Spickzettel anfertigen und benutzen, wenn sie das entsprechend in Ihre Präsentation und Dramaturgie einbauen.

Zu 3. ist wieder etwas Auswendiglernen angesagt: 24 Wortpaare. Ich habe es gemacht, hatte aber hier immer einen Spickzettel, weil ich das Fischen nur selten gezeigt habe.

Zu 4. und 5. müssen Sie sich nur etwas mit dem Handling auseinandersetzen. Wirklich zu lernen ist nichts.

Und bei 6. gibt es gar nichts zu tun: Nur vorführen.

 

Die Fakten:

Zwei scheinbar identische Bücher, Format: 19,2 x 13 cm

Die Bücher aus dem Simplicissimus-Zyklus und ihr Autor Grimmelshausen haben einen hohen Bekanntheitsgrad, aber kaum einer hat sie wirklich gelesen. Die perfekte Kombination für einen Buchtest. Grimmelshausen bietet darüber hinaus den Vorteil der alten, ungewohnten Sprache, die nicht nur mit köstlichen Wortschöpfungen gespickt, sondern auch schwer überschaubar und flüssig zu lesen ist…

Umschlag: Folienkaschierung

Bindung: Klebebindung

Umfang: 142 Seiten

Instruktion: Heft. 11 S. A5

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